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Forellensee-Angeln

Stand April/ Mai 2017

Wie schon auf der Eingangsseite angedeutet, ziehe ich heute Qualität der Quantität vor. Eine lecker geräucherte Forelle, schön mit Meerrettichsahne, deftigem frisch gebackenem Brot oder Bratkartoffeln lockt mich eben eher als sauer eingelegte Rotaugen oder Güstern. Letztere Varianten habe ich mir übergegessen. Zudem gibt es heute derart viele Restriktionen, die einem die Angelei in freier Wildbahn vergällen, das ein Gang an den Forellensee mich heute eher reizt.

In meinem Umkreis gibt es eine große Anzahl schöner und sehr gut besetzter Forellenanlagen, die - wenn man sie entsprechend beangelt - einem auch eine ordentliche Ausbeute bescheren. Ich werde hier gern über den einen oder anderen Forellentrip berichten; Ich werde einige mir bekannte Anlagen auch hier vorstellen, ohne irgendwelche Angaben zu deren Qualität zu machen. Das kann in den einschlägigen Foren von jedem Sportfreund selbst vorgenommen werden.

 

Das Ergebnis eines Vormittagsangelns an einer Forellenanlage ...

Inzwischen ist es schon so, das ich bei Forellenbedarf an bestimmten Anlage meinen Fisch mit Ansage fangen kann; also meinen Bedarf dort decke. Zudem unterscheiden sich die von mir besuchten Anlagen doch zum Teil erheblich in der Wasserqualität und damit auch im Geschmack des Fleisches der gefangenen Fische. Ich bevorzuge die Seen, deren Wasser bereits durch seine Klarheit hervorsticht und bei denen es keine Sauerstoffanreicherungsgeräte braucht, um den Fisch am Leben zu erhalten.

Außerdem achte ich darauf, welche Klientel dort “angelt”. Wo die Katze aus dem Haus ist, tanzen die Mäuse nämlich sehr schnell auf dem Tisch! Da wird dann mal eben von Platz zu Platz gewandert oder mit der Futterschleuder angefüttert oder gefangene Fisch im Wasser ausgenommen und die Innereien entweder in die Büsche oder ins Wasser entsorgt. Einer dieser Fälle war mir an einer sehr renommierten Anlage begegnet und hält mich künftig davon ab, dort zu angeln!

Der erste Angelausflug 2017

In der Woche nach Ostern ging es mit Sohn, Enkelin und Schwiegertochter (in Lauerstellung) an den Borger See (www.borger-see.de). Es ging darum zum ersten, meinem Sohn, einen Wiedereinsteiger, wieder Praxis zu vermitteln und meine Enkelin mit dem “Angelvirus” zu infizieren. Und natürlich darum, die eine oder andere Forelle aus dem See zu kitzeln. Leider war es recht kalt und das Wasser hatte lediglich 8°C. Die Luft wird im Laufe des Tages nicht wärmer als 6°C, was im Schluß bedeutete, das die Wassertemperatur weiter fallen könnte.

So war dann auch in der ersten Stunde totale Beißflaute. Dann gab es kurz nacheinander doch zwei Fische in gutem Portionsmaß, die beide auf Naturköder gebissen haben. Das hat die etwas gedrückte Stimmung gehoben und den Optimismus wider aufleben lassen.

Und schließlich kamen dann immer wieder mal sehr zaghafte Bisse, bei denen sehr schwierig war, diese zu verwandeln. In der ganzen Zeit war uns eine große Goldforelle aufgefallen, die immer wieder dicht am Ufer vorbei patroullierte. Einen in ihrem Weg ausgelegten Köder nahm sie allerdings nicht an. Anhand der Reaktion einiger Polen schräg gegenüber schloss ich, das der Fisch auch einen anderen Uferbereich besuchte. So war es mir möglich einen auftreibenden Köder in ihrem Weg zu Plazieren. Nach etwa 10 Minuten fiel die halbstraffe Schnur plötzlich zusammen! vorsichtig einholen; - ein kleiner Ruck! Rute hoch und das Wasser explodierte regelrecht! Der Fisch nahm Kurs auf das offene Wasser, um dann sehr schnell umzukehren und ins Schilf zu schießen. Da saß er dann fest und war nicht zu bewegen, da wieder raus zu kommen. Ich hatte den Kontakt verloren, der Haken hing nicht mehr im Fischmaul. Ich mußte ihn abreißen; Pech gehabt. Da unsere Angelzeit heute begrenzt war, mussten wir denn auch nach einiger Zeit einpacken und mit dann inzwischen 5 Forellen heim fahren.

Einen solchen Angeltag wollen wir an Himmelfahrt toppen!

Vater, Sohn und Enkel gehen am “Vatertag” gemeinsam zum Forellenangeln. Für uns ein Ereignis, von dem ich niemals zu träumen gewagt habe. In Kürze gibt’s mehr davon auf dieser Seite
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Bild oben links:

Mit den richtigen Enthusiasmus geht es los.

Bild oben:

Alles noch ruhig und die Sonne ist erstmal auch weg.

Bild links:

5 fast auf den Zentimeter gleich große, makellose Forellen sind das Ergebnis!