Forellensee-Angeln

Stand Februar 2021

In meinem Umkreis gibt es eine große Anzahl schöner und sehr gut besetzter Forellenanlagen, die - wenn man sie entsprechend beangelt - einem auch eine ordentliche Ausbeute bescheren. Ich werde hier gern über den einen oder anderen Forellentrip berichtenund einige mir bekannte und von mir beangelte Anlagen auch hier vorstellen, ohne irgendwelche Angaben zu deren Qualität zu machen. Das kann in den einschlägigen Foren von jedem Sportfreund selbst vorgenommen werden.

Leider hat der Covid-Virus im letzten Jahr so manchen Strich durch die eine oder andere Forellentour gemacht und solches Angeln blieb in 2020 größtenteils auf der Strecke.

 

Ein kapitaler Saibling aus einer Forellenanlage ...--->

Nun ist das Forellen angeln an einer solchen Anlage absolut nicht mit dem Angeln an einem Wildgewässer vergleichbar. Hier geht es darum, einen dem gezahlten Preis adäquaten Anteil an den Zielfischen heraus zu fangen. Forellen werden in solchen Seen und Teichen regelmäßig nachbesetzt: dabei setzen die einen Besitzer pro Angler und täglich nach, die andren einmal pro Woche/Monat in größeren Mengen.

Zur flächenmäßigen Größe solcher Anlagen ist zu sagen: vom 100 m²-Tümpel bis zum mehrere Hektar großen See ist alles vertreten. Auch die Gewässertiefen sind sehr variabel. Da gibt es Teiche mit gleicher Wassertiefe auf der ganzen Fläche und Kiesgruben mit Tiefen bis 20 Meter. Man sollte also schon im Vorfeld wissen, welches Gewässer es zu beangeln gilt.

Inzwischen ist an solchen Anlagen fast alles als Köder erlaubt: von Blech bis Natur wird auch alles eingesetzt. Einschränkungen sind meistens die ausschließliche Verwendung von Einzelhaken. Manche Teicheigner setzen zu den Forellen auch großwüchsigere Fische wie etwa Störe mit ein, die dann als Alternative an beißschwachen Tagen herhalten sollen.

-wird fortgesetzt-

   <<<  Ein mittleres Exemplar eines Störes