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Bodden

Stand Januar 2020

Auf dieser Seite werde ich einiges über die Boddengewässer von Mecklenburg- Vorpommern berichten, namentlich über die inneren Bodden ab Ribnitz-Damgarten nordwärts.

In diesen Bereichen verbringe ich seit Jahren meinen Urlaub und fahre dort oft mit dem Boot zum Angeln raus.

Da wir seit Jahren schon im Ostseebad Wustrow urlauben, liegt es nahe, das unser Hauptrevier sowohl zum Bootfahren als auch zum Angeln der Saaler Bodden und der benachbarte Bodstedter Bodden sind. Beide Bodden sind eher Süss- denn Salzwasser, das heißt: sie sind nicht so brackig wie die Boddengewässer nach Stralsund hin. Daher findet man hier so gut wie keine Salzwasserfische.

Die meisten Angelausfahrten haben wir aber im Saaler Bodden unternommen.

Bild rechts: Sehr mutig von uns: mit unsrem ersten Boot, einem Zephyr 3,3m Schlauchboot von Wustrow bis kurz vor die Meiningen- Brücke.

Weitere Ausfahrten waren mit unserem ERIK sicherer

Die Weitläufigkeit der Bodden täuscht darüber hinweg das sie nicht sonderlich tief sind. Es gibt weite Bereiche, die lediglich 0,5 bis 1,5 Meter tief sind. In Ufernähe bis 200 Meter kann es auch sehr flach sein. Hier sollte ein Echolot im Boot sein, damit man nicht unvorhergesehen auf Grund läuft. Eine Seekarte mit Tiefenangaben leistet gute Dienste. Zudem ist ein Kompass unerlässlich. Wird man draußen von Nebel überrascht, kann es mit der Rückfahrt kritisch werden!

Auch der Wellengang ist bei auffrischenden Wind tückisch. Mehr dazu unter “Das Boot”.

Mit dem Küstenschein von Mecklenburg-Vorpomern dürfen die Bodden beangelt werden. Der bevorzugte Fisch ist hier der Zander. Auch Barsche und Weißfische sind reichlich vorhanden. Wer nun aber meint, er brauche die Angel nur auszuwerfen und schon beißt es, der hat sich geschnitten. Die riesigen Wasserflächen sind wie eine große Wüste mit wenigen “Oasen”. Gute Hinweise auf Fischvorkommen geben einem die Stellnetze der ortsansässigen Berufsfischer. In den Regionen, wo sie stehen, kann man auch mit Fischen rechnen. Man sollte sich aber nicht dazu verleiten lassen, zwischen die Netze zu fahren und dort zu angeln: das wird absolut nicht gerne gesehen.

Im Saaler Bodden sind einige Hotspots wie z.B. das Ufer beim Campingplatz Born, das Saaler Riff oder die Recknitzmündung bei Ribnitz-damgarten. Im letzteren Bereich sollte man sich vom Schiffahrtsweg weg halten.

Ein 60er Zander, gefangen am Saaler Riff

Diese beiden hatten Erfolg auf der alten Seebrücke  am Permin.