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Angeln

Stand: April 2017

Angefangen hat es bei mir mit etwas Angelschnur, einem (damals) hochmodernen Styroporfloß, einigen Bleischroten und einem 6er -Haken. Das ganze war auf einem Plastikaufwinder gewickelt und nannte sich seinerzeit “DAM-Fertigangel Weißfisch”. Mit 10 Jahren erhielt ich das Teil während eines Ferienaufenthaltes im Raume Hildesheim. Eine Angelrute? - Fehlanzeige !

Köder war Brotteig oder Brötchenteig neben Regenwürmern und geangelt habe ich an einem See, der der Ferieneinrichtung damals gehörte. Mein erster Fisch war eine Schleie und die war verseucht: mit dem Angelvirus welcher mich von nun an dauerhaft infizierte!

Seitdem habe ich mit der Angelei so manche Sternstunde erlebt und die Natur am Wasser erlebt und das zu einer Zeit, als keine verwirrenden und unsinnigen Gesetze, Verbote und Regeln im Angelsport gab. Angelruten waren damals maximal aus Glasfaserverbund (Voll- oder Hohlglasruten) und eine Stationärrolle kam noch ohne Kugellager aus und sollte eigentlich ein Anglerleben lang halten. Die Händler hielten dafür auch die passenden Ersatzteile bereit. Angelschnüre waren monofil und zudem auch um einiges gröber: eine 0,30mm Schnur trug noch das, was heute eine 0,20 mm Schnur aushielt. Und, wer kennt heute z.B. noch eine “Stachelschweinpose”? Oder den “Schluckhaken” für die Raubfischangelei ? Oder den DAM-Turbler” ?

Dafür gibt es heute solche Dinge wie Brollies, Waggler, Twitchbaits, Carp sounder und was sonst noch so anglisiert in den Angelkästen, - pardon: “Tackle boxes” herumliegt. Na wenigstens sind die Fische noch immer die gleichen Fische.

Wie das so ist, man wird älter und älter und dabei ändern sich die Gewohnheiten. Auch bei der Angelei scheint das so zu sein; wenigstens bei mir ist das wohl so. Von den allfälligen Weißfischen habe ich mich seitdem eher entfernt und mich den kulinarisch edleren Exemplaren zugewandt. Forellen, Seefische wie Hering, Hornhecht und alle Forellenarten sowie Raubfische ziehen mich heutzutage eher ans Ufer oder gar auf’s Wasser.

Ich bin auch Mitglied eines Angelvereines. Der SAV Walsrode von 1922 e.V. hat eine eigene Website, auf der Besucher immer willkommen sind. Dort gibt es auch Informationen zu unseren Vereingewässern, Veranstaltungen und Bedingungen zur Mitgliedschaft und natürlich auch Infos zum Erwerb von Gastkarten.

 

Links: diese Heringe warten auf die Weiterver-arbeitung zu leckeren Rollmöpsen!

Rechts: frisch geräucherte Forellen lassen einem das Wasser im Mund zusammen laufen.